Geigelstein

Berg in den Chiemgauer Alpen

Geigelstein

Deutschland · Chiemgauer Alpen

Höhe

1,808 m

Gebirge

Chiemgauer Alpen

Region

Europa

Beste Saison

Juni bis Oktober

Über den Berg

Erfahre hier alles Interessante über den Geigelstein, den zweithöchsten Berg der Chiemgauer Alpen.

Der Geigelstein

Geigelstein

Der Geigelstein ist ein 1.808m hoher Berg im bayerischen Teil der Chiemgauer Alpen. Er ist der zweithöchste Berg der Gebirgsgruppe und hat dank seiner fantastischen Lage wunderschöne Blicke über die nahegelegene Bergwelt zu bieten. Aufgrund seiner viel bewachsenen Berghänge wird der Geigelstein manchmal auch als „Blumenberg“ bezeichnet.

Die Lage zwischen den beiden Bergdörfern Sachrang und Schleching ermöglicht es, den Gipfel von mehreren Seiten aus zu besteigen. Wer sich dabei für die Route von Osten entscheidet, kann einen Teil der Wanderung mit der Geigelsteinbahn zurücklegen.

Die anderen Routen hingegen bieten dank der Lage im Naturschutzgebiet eine besonders angenehme Ruhe. Die frische Bergluft sowie die malerischen Wege machen die Tour auf den Geigelstein zu einem wahren Highlight.

Anreise zum Geigelstein

Anreise zum Geigelstein
Photo 59862315 © Travelpeter | Dreamstime.com

Mit dem Auto

Wer mit dem Auto zum Geigelstein anreisen möchten, muss über die A8 in Richtung Salzburg fahren und die Autobahn an der Ausfahrt „Bernau am Chiemsee“ verlassen. Anschließend fährt man über die B305 in Richtung Reit im Winkl nach Marquartstein und von dort aus weiter bis nach Schleching. In der kleinen Gemeinde befindet sich der Wanderparkplatz-Geigelstein, wo man das Auto abstellen und die Tour starten kann.

Mit der Bahn

Auch mit der Bahn lässt sich der Ausgangspunkt der Tour sehr unkompliziert erreichen. Fahre dafür zunächst in Richtung Salzburg. Bevor du jedoch die Festspielstadt erreichst, musst du am Bahnhof Prien oder Übersee am Chiemsee aussteigen. Von beiden Orten aus fahren regelmäßig Busse der „RVO“ nach Schleching, wo die Tour am Wanderparkplatz Geigelstein startet.

Mit dem Bus

Wer sich für die Anreise mit dem Bus entschieden hat, muss nach Prien oder Übersee am Chiemsee fahren und anschließend mit dem Regional-Bus der „RVO“ bis nach Schleching fahren. Dort startet die Tour auf dem Wanderparkplatz Geigelstein.

Geschichte

Die Geschichte des Geigelstein
Photo 129037912 © Harald Biebel | Dreamstime.com

Über 15 Jahre lang wurde darüber abgestimmt, ob der Geigelstein in einem Naturschutzgebiet liegen soll. Gegner dieser Idee waren vor allem diejenigen, die von der Skischaukel und verschiedenen Bergbahn-Projekten am Geigelstein profitieren konnten.

Befürworter hingegen waren größtenteils Naturfreunde, denen die Natur am und um den Geigelstein am Herzen lag. 1991 wurden dann große Teile des Geigelsteins als Naturschutzgebiet ausgewiesen - Zum Vorteil vieler Pflanzen- sowie Tierarten.

Dennoch wurde am östlichen Teil des Berges bei Ettenhausen eine Bahn, die sogenannte Geigelsteinbahn, errichtet. Diese bringt Wanderer und Bergsteiger bis ins Gebiet der Wuhrsteinalm auf 1.150m und erleichtert somit den Aufstieg zum Gipfel - Momentan ist die Geigelsteinbahn jedoch nicht in Betrieb.

Routen auf den Geigelstein

Diese Routen führen auf den Geigelstein

Wanderung von Huben auf den Geigelstein

Nahe Sachrang befindet sich der kleine Ort Huben, wo die landschaftlich schönste Wanderung auf den Geigelstein startet. Von dort aus führt der Weg zu Beginn vom Parkplatz den Kartenschildern nach bis zu einer Forststraße.

Dort befindet sich auch eine Hütte, an der man links den Schildern „Geigelstein / Jägersteig Schreckalm“ in Richtung Schreckalm folgt. Hier kann man eine kleine Pause einlegen, etwas leckeres essen und den Blick auf die umliegenden Berge genießen.

Nach der kleinen Stärkung geht es dann auf der linken Seite in Richtung Sulzing- zur Oberkaseralm weiter bergauf. Von dort aus ist der Gipfel bereits beschildert. Zum Schluss führt der Weg bis in den Sattel vom Geigelstein und von dort aus zum Gipfel. Hier wird man mit einer fantastischen Aussicht bis zum Großglockner belohnt.

Wanderung von Schleching auf den Geigelstein

Die Wanderung in Schleching startet in Ettinghausen auf dem Wanderparkplatz. Von dort aus führt der Weg Nr. 8 bis zur Wuhrstein-Alm. Wer diese Strecke nicht zu Fuß zurücklegen möchte, kann dafür auch die Geigelsteinbahn nutzen.

Von der Alm aus wandert man über eine Forststraße in großen Serpentinen bis zur Wirtsalm. Schon auf dem Weg dorthin bieten sich immer wieder traumhaft schöne Blicke über die gesamten Chiemgauer Alpen.

Nachdem man an der Wirtsalm angekommen ist, verliert sich die große Forststraße in einem kleinen Pfad, der durch Latschen über einen Hang bis zum Gipfel führt. Der Abstieg kann entweder über den gleichen Weg oder auf der gegenüberliegenden Seite entlang der Priener Hütte erfolgen.

Wanderung von Schleching aus über die Nordostseite

Wer gerne auf ruhigen und weniger begangenen Wegen unterwegs ist, mach mit der Wanderung von der Nordostseite auf den Geigelstein alles richtig. Auch hier startet man wieder in Ettenhausen. Dort wandert man über eine Forststraße bis zur Haidenholzalm.

Anschließend geht es weiter über den Weitlahnerkopf bis zur Roßalm, wo man wunderschöne Blicke auf die Chiemgauer Alpen genießen kann. Die Roßalm ist gleichzeitig auch die höchstgelegene Alm im Chiemgau. Ab dieser ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel.

Wanderung von Walchsee auf den Geigelstein

Wer die Wanderung auf der österreichischen Seite starten möchte, kann von Walchsee über die Riederalm bis zum Gipfel aufsteigen. Der Weg führt dazu vom Ortsteil Winkl aus zu einem Schilderbaum. Dort ist die Priener Hütte beschildert, die auf dem Weg zum Gipfel liegt.

Vom Schilderbaum aus wandert man über einen breiten Weg durch einen schattigen Wald über eine Lichtung bis zur Riederalm. Wer möchte, kann hier etwas Leckeres essen und anschließend gestärkt weitergehen.

Dafür wandert man links an einer Schranke vorbei, bis man einen Bach erreicht. Diesem folgt man über ein schönes Almgelände bis zur Baumgartenalm auf 1.150m. Hinter der Alm befindet sich ein Weidegatter, über das man eine Weggabelung erreicht. Hier hält man sich rechts und wandert über einige Serpentinen weiter bis zur Priener Hütte.

Diese lässt man liegen und steigt anschließend über einen etwas kleineren Pfad bis zur Hütte der Bergwacht auf, von der aus man nach einiger Zeit die Oberkaseralm erreicht. Ab der Alm ist der Weg zum Gipfel schon gut zu erkennen.

Der Grünstein

Grünstein

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Der Hochblassen
Photo 90877526 © Peter Goralczyk | Dreamstime.com

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Die Ellmauer Halt
Photo 143749384 © SimonDannhauer | Dreamstime.com

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Highlights

Blumenberg

Priener Hütte

Erstbesteigung

Unbekannt

Lage

Leaflet © OpenStreetMap-Mitwirkende, © CARTO
47.7078, 12.3345

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