Nevado Huascaran

Nevado Huascaran

Peru · Cordillera Blanca

Höhe

6,768 m

Gebirge

Cordillera Blanca

Region

Südamerika

Beste Saison

Mai bis September

Über den Berg

Erfahre hier alles Interessante über den Nevado Huascarán, den höchsten Berg Perus.

Der Nevado Huascarán
Photo 97471719 © Maria Luisa Lopez Estivill | Dreamstime.com

Nevado Huascarán

Der Nevado Huascarán liegt im Nationalpark Huascarán in der Cordillera Blanca und ist mit 6.768 m der höchste Berg Perus und der fünfthöchste Berg in Südamerika. Der höchste der beiden Gipfel, die der Berg hat, ist der Huascarán Sur.

Anreise zum Nevado Huascarán

Anreise zum Nevado Huascarán
Photo 49828131 © Kevin Wells | Dreamstime.com

Mit dem Flugzeug

Wenn Sie wie die meisten Bergsteiger mit dem Flugzeug anreisen möchten, empfiehlt es sich, dass Sie von Lima aus weiter bis nach Huaraz fliegen. Der Flughafen befindet sich dort fast am Fuße der Cordillera Blanca!

Mit dem Auto

Wenn Sie mit dem Auto zum höchsten Berg Perus anreisen möchten, müssen Sie von dort aus, wo Sie sich befinden bis nach Huaraz fahren. Wenn Sie dort angekommen sind, können Sie noch ein Stück weiter bis nach Musho fahren, von wo aus Sie den Aufstieg ins Basecamp starten.

Mit dem Bus

Die Anreise mit dem Bus gestaltet sich etwas schwieriger als mit dem Flugzeug oder dem Auto. Hier müssen Sie in acht Stunden über die Panamericana entlang der Küste bis nach Huarez fahren. Dort müssen Sie ein weiteres Mal umsteigen und mit einem anderen Bus bis nach Musho fahren, von wo aus der Aufstieg ins Basecamp erfolgt!

Geschichte

Die Geschichte des Nevado Huascarán
Photo 22018134 © Antonella865 | Dreamstime.com

Im Jahre 1908 wurde der Nevado Huascarán Norte, welcher niedriger als der Hauptgipfel ist, erstmals von den Zermatter Bergführern Gabriel Zumtaugwald und Rudolf Taugwalder und der US-Amerikanerin Annie Smith Peck bestiegen.

Erst 1932 wurde dann auch der 6.768 m hohe Huascarán Sur von Philipp Borchers, Erwin Schneider, Wilhelm Bernard, Hermann Hoerlin und Erwin Hein erstbestiegen.

Wie auch in den Alpen gab es am Huascarán immer wieder große Felsstürze. In Höhe des Nordgipfels brach am 10. Januar 1962 eine so große Geröllawine ab, dass mehrere Dörfer davon überrollt wurden. An diesem einen Tag kamen durch den Felssturz mindestens 2000 Menschen ums Leben.

Diese Routen gibt es

Diese Routen führen auf den Nevado Huascarán
Photo 175235826 © Gorka Vega Barbero | Dreamstime.com

Der Normalweg

Die Tour über den Normalweg startet in Musho (3020 m). Von dem landschaftlich wirklich sehr schönen Ort aus müssen Sie zunächst durch Äcker und Bambuswälder bis zu einem Grat aufsteigen.

Von dem Grat aus gelangen Sie ins Basecamp (4212 m) des Huascarán, wo Sie Ihr Zelt aufbauen und Akklimatisationstouren unternehmen können.

Sobald Sie sich gut fühlen und genügend Kraft für weitere Aufstiege haben, können Sie hinter dem Basislager über Felsen (II-)  bis zu einer Hütte (4660 m) aufsteigen. Der Weg ist mit Steinmännchen markiert und normalerweise gut zu finden.

In der Hütte können Sie mit Voranmeldung etwas Essen und Trinken, um für den weiteren Aufstieg gestärkt zu sein. Hinter der Hütte führt der Weg ca. 25 Minuten weiter bis zum nächsten Lager, wo Sie wieder Ihr Zelt aufstellen und einen oder mehrere Tage Ruhe einlegen können.

Am nächsten Tag müssen Sie zum Depot aufsteigen. Dort können Sie Material, welches Sie nicht benötigen ablegen, um mit leichten Rucksäcken weitergehen zu können. An der Stelle empfiehlt es sich die Gletscherausrüstung anzulegen, um sicher über die Gletscher bis ins Lager 1 (5321m) zu kommen.

Von Lager 1 aus müssen Sie über die gefährlichste Etappe weitergehen. Auf dem Weg kommen Sie an großen Gletscherspalten und Lawinenfeldern vorbei und müssen bis zur Canaleta (45°) aufsteigen. Von dort aus können Sie auf dem Lawinenkegel, bei dem eine sehr große Eisschlaggefahr herrscht bis ins Lager 2 (5868m) gehen.

Von Lager 2 aus führt das letzte Stück über viele gefährliche Spalten und bis zu 60° steilen Eisflanken bis zum Gipfel!

Durch die Ostwand

Die Ostwand des Huascarán ist 1.200 m hoch und von der Besteigung her äußerst riskant. Sie wird nur von wenigen und sehr erfahrenen Bergsteigern durchgangen.

Weitere Informationen über den Huascarán und Peru finden Sie bei den Peru-Spezialisten.

Der Ausangate
Photo 49406324 © Michal Knitl | Dreamstime.com

Ausangate

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Der Coropuna
Photo 79356510 © Martin Schneiter | Dreamstime.com

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Photo 40716272 © Kseniya Ragozina | Dreamstime.com

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