
Erfahre hier alles Interessante über die Skilehrer Ausbildung.

Der Beruf des Skilehrers wird sowohl unter Jugendlichen, als auch bei den älteren Skifahrern unter uns immer beliebter und bekannter. Wenn man die Berge liebt, aber nicht in diesen wohnt, hat man als Skilehrer die Möglichkeit, relativ günstig für eine lange Zeit in die Alpen zu kommen und dort die Ferien zu verbringen.
Es gibt verschiedene Wege, auf denen man den Beruf des Skilehrers erlernen kann. Die Wege sind teilweise Länderspezifisch und unterscheiden sich auch unter den Ländern in einigen Punkten. In diesem Beitrag gehen wir darauf ein, wie man vor allem in Deutschland Skilehrer werden kann.
Alleine in Deutschland gibt es schon zwei verschiedene Verbände, in denen man zur Ausbildung als Skilehrer antreten kann.
Zum einen gibt es den DSV (Deutscher Skiverband) und zum anderen gibt es den DSLV (Deutscher Skilehrer Verband). Wir gehen vor allem auf die Ausbildung im DSV ein, da sich die beiden Verbände untereinander auch noch einmal in einigen Punkten unterscheiden.

Die DSV Grundstufe oder auch C-Trainer genannt ist die erste und auch einfachste Möglichkeit Skilehrer zu werden. Um bei diesem Lehrgang antreten zu dürfen, gibt es einige Voraussetzungen, die du als Skifahrer erfüllen musst, bevor du mit dabei bist.
Wenn du alle Voraussetzungen erfüllen kannst und Lust auf den C-Trainer hast, wirst du schon bald am Lehrgang teilnehmen.
Die DSV Grundstufe besteht aus drei verschiedenen Lehrgängen und wird vom jeweiligen Landesverband abgenommen. Landesverbände sind zum Beispiel: der Bayerische Skiverband, der Skiverband Rheinhessen oder der Westdeutsche Skiverband. Welche Skiverbände es alle gibt, findest du hier.
Auch hier gibt es bei der Länge und den Preisen der verschiedenen Lehrgänge Unterschiede zwischen den verschiedenen Landesverbänden. Der Theorieteil sollte jedoch der gleiche sein, da der DSV die Lehrinhalte für den Theorielehrgang vorgibt.
Sobald du den C-Trainer bestanden hast, bist du für das Unterrichten von Anfängern und Fortgeschrittenen auf gesicherten Pisten lizensiert.
Wenn du den C-Trainer mittlerweile schon hast und nicht mehr nur die Anfänger unterrichten möchtest, kannst du den DSV Instructor machen. Hier musst du beachten, dass der Sprung von der DSV Grundstufe zum DSV Instructor (B-Trainer) schon ein ganz anderes Niveau hat.
Bevor du also den B-Trainer machen möchtest, wird unbedingt empfohlen, dass du vorher einige male, in den Alpen trainiert hast und dein Fahrkönnen verbessert hast.
Auch beim DSV Instructor gibt es drei verschiedene Stufen, die geprüft werden.
Während dem 6 tägigen Prüfungslehrgang wird zum einen deine Lehreignung geprüft. Dabei musst du zum Beispiel einer Gruppe von Skifahrern eine bestimmte Fähigkeit beibringen. Währenddessen wirst du geprüft, ob du geeignet zum Unterrichten bist.
Auch beim DSV Instructor gibt es wieder einen Theorieteil, den du zum Schluss auch mit einer Theorieprüfung bestehen musst, um anschließend den B-Trainer zu erhalten. Die Theorieprüfung kann sowohl in schriftlicher- oder auch mündlicher Form erfolgen.
Natürlich musst du auch dein Fahrkönnen verbessert haben und bei einer Prüfung unter Beweis stellen. Beim Fahrkönnen gibt es wieder zwei verschiedene Teile, die geprüft werden.
Beim Demonstrationsfahren wird geprüft, wie gut du deinen Schülern die verschiedenen Übungen und Fahrstile demonstrieren kannst. Dafür musst du meistens anders und vor allem langsamer fahren, wie wenn du alleine den Hang runterfahren würdest.
Beim sportlichen Fahren wird dann noch einmal dein eigenes Fahrkönnen geprüft und bewertet, wie gut und sauber deine Schwünge aussehen. Merke dir bei dieser Prüfungsfahrt: „It's all about the style ; )"

Der Sprung vom DSV Instructor zum DSV Skilehrer ist nochmal ein Stück schwieriger als der Sprung vom C- zum B-Trainer. Der Unterschied ist, dass du mittlerweile auf der DSV Landesebene vom Bundeslehrteam geprüft wirst und nicht mehr vom Landesskiverband.
Wenn du gerade bei der Entscheidung bist, ob der Beruf des Skilehrers etwas für dich ist, hoffen wir sehr, dass wir dir mit diesem Beitrag weiterhelfen konnten und wünschen dir viel Erfolg und Spaß bei den Prüfungen.
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