
Entdecke Wien und die Wiener Alpen zur Winterzeit: Kombiniere urbanes Flair mit Winterwanderungen und Weihnachtszauber im Herzen Österreichs!
Warum zwischen Städtereise und Wander- sowie Outdoor-Urlaub entscheiden, wenn sich im Herzen Österreichs beides leicht miteinander kombinieren lässt? Österreichs Hauptstadt Wien ist, ebenso wie der rund 60 km entfernte Wiener Alpenbogen, immer ein Highlight - mit einem Kombi-Urlaub gelingt der perfekte Spagat zwischen urbanem Flair und ganz viel Ruhe und Entspannung in der Natur.
▼ Urlaub im winterlichen Österreich
▼ Die Anreise im Winter
▼ Winterhighlights in Wien
▼ Die Top-Weihnachtsmärkte der Stadt
▼ Den Wiener Alpenbogen entdecken

Für alle, die vom mitteleuropäischen Winter gar nicht genug bekommen können oder sich eine wohlverdiente Auszeit bei Deutschlands Nachbarn nehmen möchten, ist ein Trip nach Wien immer eine Überlegung wert - zumal die Hauptstadt Österreichs, die regelmäßig zu den lebenswertesten Metropolen der Welt gekürt wird, speziell vom Süden Deutschlands aus gar nicht schwer oder langwierig zu erreichen ist.
Wien selbst hat natürlich bereits viel zu bieten, weit mehr als man an einem (verlängerten) Wochenende entdecken könnte - aber rund eine Stunde Autofahrt von Wien entfernt gibt es mit den Wiener Alpen gleich noch ein weiteres Highlight, das anders als die pulsierende Großstadt kaum sein könnte.
Interessant zu wissenEine Kombi-Reise, die den städtischen Trubel mit den naturbelassenen Wanderwegen der Wiener Alpen kombiniert, dürfte Singles, Paare, Gruppen und Familien gleichermaßen begeistern - zumal so eine Kombi-Reise mit etwas Planung gar nicht unbedingt schwer auf der Haushaltskasse liegen muss. Ebenfalls praktisch: Sowohl Wien selbst, als erster Anlaufpunkt, als auch die Wiener Alpen sind bei Bedarf autofrei zu erreichen. Damit bleibt man insbesondere in den Wintermonaten, wo es bei starkem Schneefall und Glätte schon einmal zu nervenzerreißenden Staus kommen kann, noch flexibler.

Österreichs Hauptstadt erreicht man natürlich aus allen Regionen Deutschlands,wobei speziell von Bayern aus die Anreise weitaus schneller und unbeschwerlicher als beispielsweise von Berlin aus gelingt. Wer in der Region München lebt, hat es besonders einfach - und kommt teilweise sogar ohne Umstieg am Wiener Hauptbahnhof an. Alternativ gibt es zwischen München und Wien auch viele Verbindungen, die nur einen Umstieg mit sich bringen.
Mit einer durchschnittlichen Fahrtzeit von 4,5 Stunden ist die Reise per Zug zwar nicht ganz so flott wie mit dem Auto, dafür aber sorgloser und unbeschwerter. Ein Vergleich zwischen den jeweiligen Tickets, Ticketpreisen und Zugverbindungen ist ebenfalls schnell gemacht - anschließend lassen sich über Omio die Tickets direkt online buchen.
An Flexibilität sollte es dabei nicht mangeln: Die rund 357 Kilometer Entfernung, die zwischen dem Münchener und dem Wiener Hauptbahnhof liegt, wird pro Tag durchschnittlich von rund 32 Zügen zurückgelegt - wer sehr früh am Morgen oder beispielsweise erst am späten Nachmittag anreisen möchte, kann das mit dem Zug also ebenfalls.

Wer zur Winter- und Weihnachtszeit in Wien ankommt, wird mitunter erst einmal große Augen machen: Charakteristisch ist für die Stadt zur Weihnachtszeit nämlich auch ihre imposante Beleuchtung, die sich von der Innenstadt bis hin zum Schloss Schönbrunn zieht. Die festliche Lichterdekoration lässt sofort weihnachtliche Gefühle aufkommen, allen voran wenn die vielen Lichterketten noch von pulverigem weißen Schnee in Szene gesetzt werden.
Ebenfalls nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt ist der Eistraum am Rathausplatz: Dort treffen sich Wiener ebenso wie Touristen vor einer romantischen Kulisse zum Schlittschuhlaufen, während viele verschiedene Stände bei Bedarf für die nötige Stärkung sorgen. Adventskonzerte gibt es, vor allem ab Anfang Dezember, ebenfalls reichlich. Die sind nicht nur eine gute Gelegenheit, um sich musikalisch verwöhnen zu lassen, sondern auch ein guter Anlass, um die imposanten Kirchen Wiens einmal näher zu erkunden.
Zur Adventszeit öffnet auch der ikonische Art Advent seine Pforten, der sich direkt am Karlsplatz befindet. Der Markt für Kunst und Handwerk ist weit mehr als nur ein Trödelmarkt, stattdessen bieten da talentierte Künstler ihr weihnachtliches Handwerk an, normalerweise begleitet von Live-Musik und in kulinarische Köstlichkeiten gerahmt. Die Blumengärten Hirschstetten sind im Winter ebenfalls ein beliebtes Ausflugszeit. Unweit des Weihnachtsmarktes, warten diese jährlich mit speziell auf die Winter- und Weihnachtszeit abgestimmten floralen Arrangements auf - perfekt für alle Fans von Pflanzen und Blumen, auch solche ohne eigenen grünen Daumen.

Wien ist im Winter auch die Stadt der Weihnachtsmärkte - und das schon ab Anfang bis Mitte November. Der Weihnachtsmarkt am Schloss Belvedere öffnet zum Beispiel schon am 8. November seine Pforten, ebenso das Weihnachtsdorf am Stephansplatz. Der Wintermarkt am Prater ist ab 16. November geöffnet, ebenso der am Spittelberg. Sie alle gehören zu Wiens großem Weihnachtsmarktstolz und werden von Einheimischen ebenso wie Touristen gern und häufig besucht.
Der Weihnachtsmarkt im Schloss Belvedere ist typischerweise etwas weniger stark überlaufen, auch aufgrund seiner Lage, während das Weihnachtsdorf am Stephansplatz der perfekte Anlaufpunkt für weihnachtliches Shopping oder regionale Köstlichkeiten ist.
Der Weihnachtsmarkt am Spittelberg wird indes vor allem von vielen Familien frequentiert, da er jedes Jahr mit einem vielfältigen Kinderprogramm aufwartet und die facettenreichen Kunsthandwerksangebote auch für die Eltern interessant sein dürften. Wesentlich feierlicher geht es am Prater zu: Der Wintermarkt kombiniert einen weihnachtlichen Rummelplatz mit vielen Live-Acts und anderen Attraktionen, weshalb es vor allem junge Leute und junge Erwachsene zur Weihnachtszeit gern an den Prater verschlägt.

Der Wiener Alpenbogen befindet sich rund 60 Kilometer von Wien entfernt und ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug in rund einer Stunde zu erreichen. In der Summe erstreckt sich der Wanderweg über rund 300 Kilometer, seinen Anfang nimmt er in Katzelsdorf und zieht dann einen großen Bogen hin nach Bad Fischau. Insgesamt ist der Wanderweg in 19 Etappen unterteilt, die jeweils ein ganz eigenes spektakuläres Panorama mitbringen - so beispielsweise die sanfte Hügellandschaft auf den ersten Etappen oder der lange Gebirgsstock rund um Schwaigen. Rax und das Karstplateau sind ein weiteres Highlight, zumal diese mit der Seilbahn angesteuert werden - hier ist vorab sicherzustellen, ob diese am jeweiligen Wintertag in Betrieb ist.
Die erste Etappe verdeutlicht schon, dass die Winterwanderungen durchaus anstrengend sein können: Etappe 1 führt von Katzelsdorf nach Bad Erlach, hier sind rund acht Stunden Wanderung einzuplanen. Von der Rosalia aus offenbart sich dafür ein Blick über die gesamten Wiener Alpen, auch warten unterwegs viele Burgen und Ruinen als schöne Fotomotive. Die Etappe 1 kreuzt teilweise den Mariazeller Pilgerweg, was insbesondere für Geschichtsinteressiert ein Highlight sein dürfte.
Die Etappe 16, vom Öhler Schutzhaus hin zur Hohen Wand, ist ebenso ein Highlight: Am höchsten Punkt der Dürren Wand gibt es zudem einen Aussichtspunkt mit beeindruckender Sicht - zumindest bei guten Wetterverhältnissen. Die Hohe Wand selbst ist ein langes Hochplateau mit imposanten Felswände - die auch im Winter einmal mehr die Schönheit der Natur verdeutlichen.
Wiens Lichtspektakel, seine Weihnachtsmärkte, die Kaffeehäuser und gutes, deftiges Essen: All das ist schon ein Highlight für sich, aber auch ein Tagestrip zum Wiener Alpenbogen lohnt sich immer - ganz besonders für alle, die gern wandern oder die Region einmal aus der Vogelperspektive sehen möchten.
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